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Lapis-Lazuli:
Lapis roh

Es heißt, die legendäre Stadt Ur am Euphrat habe bereits im vierten Jahrtausend vor Chr. einen regen Handel mit Lapislazuli betrieben, der damals aus den berühmten Lagerstätten in Afghanistan in das Zweistromland gelangte.

Bei Ausgrabungen in den antiken Kulturstätten rund um das Mittelmeer haben Archäologen unter Grabbeigaben immer wieder einmal auch Schmuckketten und Figuren aus Lapislazuli gefunden.

Mineralgemisch, welches primär aus Calcit, Lasurit und Diopsid besteht.

Fundorte:

Die besten Qualitäten werden in Afghanistan gefunden, mindere Stücke kommen auch aus Russland und Chile.

Härte nach Mohs: 5 bis 5,5.

Farbe:

Himmelblau bis Blaugrün.

mögliche Behandlungen:

Farbverbesserung mit Anilinfarben

Pflege:

Lapis-Lazuli muss unbedingt vor dauerndem Sonnenlicht oder Punktstrahlerbeleuchtung geschützt werden.

Der Lapis Lazuli ist gegen Salze, Säuren, Säuregemische, Laugen, galvanische Bäder, Ultraschall, Silbertauchbäder, Spiritus, Salmiakgeist usw. hochempfindlich.

Bei Hausarbeiten aller Art muss der Ring abgenommen werden. Schädlich sind Essig, alle Arten von Kosmetika, Öle, Fette, Rasierwasser, Autoreinigungsmittel, Sprays usw. Lapislazuliketten sind, wenn sie auf einer stark schweißproduzierenden Haut getragen werden, besonders gefährdet. Haarsprays vor dem Anlegen der Kette verwenden. Hautkosmetika fördern die Lapisqualität nicht.