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Turmalin:

Turmalin kommt vom singhalesischen Wort "turamali" mit der Bedeutung "Stein mit gemischten Farben". Tatsächlich gibt es relativ wenig ein-färbige Kristalle.

Entsprechend der Farbe oder dem Fundort gibt es die verschiedensten Varietäten, heute setzt es sich jedoch immer mehr durch, die Varietäten einfach mit "Turmaline" und dem Zusatz der Farbe zu bezeichnen, z.B. blauer Turmalin statt Indigolith.

Im Volksmund gibt es noch weitere Bezeichnungen wie "Mohrenkopf" für farblose Kristalle mit einem schwarzen Ende oder "Türkenkopf" für grüne mit einem roten Ende. Als Wassermelonen-Turmaline werden solche bezeichnet, die innen grün und außen rot sind.

Die wichtigsten Varietäten sind:

Rubellit - rosa bis rot
Verdelith - grün
Indigolith - blau
Schörl - schwarz
Paraiba - aus Paraiba/Brasilien - meist bläulich grün bis blau
Elbait - nach der Insel Elba/Italien

Härte nach Mohs: 7-7,5

Fundorte:

Brasilien, Australien, Indien, Kenia, Kongo, Madagaskar, Malawi, u.a.

Mögliche Behandlungen:

Farbveränderungen durch Erhitzen sind möglich.

Pflege:

aufgrund der hohen Spaltbarkeit sollten Turmaline nicht in heißes oder kaltes Wasser gehalten werden. Der Kontakt mit Textilreinigungsmittel (Flusssäure) sowie mit chlor- oder salzsäurehaltigen Mitteln sollte vermieden werden.

Rote, rosa, gelbe und braune Turmaline sollten vor direkter Sonneneinstrahlung sowie vor direktem Punktlicht bewahrt werden, da sie bei Erwärmung ausbleichen oder die Farbe verändern können. Turmalin sollte auch nicht im Ultraschallbad gereinigt werden.